Lexikon
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AfA-Satz

1. Linearer AfA-Satz: Der AfA-Satz (Prozentsatz pro Jahr der Anschaffungskosten des Leasing-Objektes) ergibt sich aus der Division der ursprünglichen Anschaffungs-/Herstellungskosten = 100 % durch Anzahl der Nutzungsjahre. Die lineare AfA erfolgt in gleichbleibenden Beträgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.2. Degressive AfA: Die degressive AfA konnte gemäß § 7 EStG seit 1981 mit maximal 30% p.a. geltend gemacht werden, jedoch nur bis zum Dreifachen des linearen AfA-Satzes. Für Wirtschaftsgüter, die nach dem 31.12.1993 angeschafft oder hergestellt wurden, darf der Hundertsatz höchstens das Zweieinhalbfache betragen und 25% nicht übersteigen (vgl. Standortsicherungsgesetz). (Der Gesetzgeber hat mit dem Standortsicherungsgesetz die Anwendung der degressiven AfA eingeschränkt, insbesondere bei Betriebsgebäuden).3. Vereinfachungsregelung: Das Steuerrecht kennt die Möglichkeit Wirtschaftsgüter, die im Laufe eines Jahres angeschafft werden, so abzuschreiben, als wenn sie zu Beginn des ersten bzw. zu Beginn des zweiten Halbjahres angeschafft worden wären (Vereinfachungsregelung).4. AfA-Wechsel: Der Übergang von degressiver auf lineare AfA ist zulässig und empfehlenswert für das Nutzungsjahr, in dem der nach linearer Methode ermittelte Restbuchwert, geteilt durch die restlichen Jahre, einen höheren Prozentsatz ergibt als der AfA-Satz bei weiterer degressiver Abschreibung.Der Übergang von der linearen zur degressiven AfA ist nicht zulässig.Siehe auch Teilwertabschreibung.