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Veräußerungserlös/Verwertungserlös

Der Veräußerungserlös des Leasing-Gegenstandes steht grundsätzlich dem Leasing-Geber als Eigentümer zu. Hiervon können abweichende Vereinbarungen getroffen werden, insbesondere, wenn sich der Leasing-Nehmer zum Abschluß eines Folgevertrages entschließt.

Bei Vorliegen eines Leasing-Vertrages mit Aufteilung des Mehrerlöses gemäß Ziffer 2 b. des BFM-Schreibens vom 22.12.1975 (“Teilamortisations-Erlaß”) hat der Leasing-Nehmer in der Regel Anspruch auf höchstens 75% des Veräußerungserlöses, der die erforderliche Restamortisation übersteigt.

Bei Vorliegen eines kündbaren Leasing-Vertrags gemäß Ziffer 2 c des vorgenannten BMF-Schreibens, hat der Leasing-Nehmer bei Kündigung eine Abschlußzahlung in Höhe der durch die Leasing-Raten nicht gedeckten Gesamtkosten des Leasing-Gebers zu entrichten. Auf diese Abschlußzahlung können bis zu 90% des vom Leasing-Geber erzielten Verwertungserlöses angerechnet werden.

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