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Marktstudie "Was Autokäufer wollen" Befragung von 1000 Autokäufern


Nachdem das Autojahr 2015 insgesamt mit einem positiven Ergebnis abschloss, scheint sich 2016 der leichte Aufwärtstrend auf dem deutschen Pkw-Markt fortzusetzen: Immerhin endete das erste Quartal 2016 nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts mit einem Plus von 4,5 Prozent. Tendenz steigend, denn im April setzte der Automarkt mit 315.921 neuzugelassenen Fahrzeugen zu einem neuen Höhenflug an, was im bisherigen Jahresverlauf ein stabiles Plus von 5,6 Prozent bedeutet. Dabei haben vor allem die Gewerbekunden an der Zulassungsschraube gedreht: Während sie ihre Neuzulassungen im April um zehn Prozent gesteigert haben, fiel der Zuwachs im Privatmarkt mit einem Plus von sechs Prozent schon wesentlich moderater aus.

Damit wurden lediglich 34,9 Prozent aller Neuwagen auf Privatpersonen zugelassen – 0,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Doch woran liegt es eigentlich, dass immer weniger Menschen in Deutschland einen Neuwagen kaufen? Sind die Budgets der Konsumenten einfach geschrumpft oder geben sie ihr Geld womöglich für andere Dinge aus, die in ihren Augen besser zur Statusinszenierung taugen? Vielleicht mangelt es ja auch einfach an Fahrzeugmodellen, die den Autokäufer von heute ansprechen und seine individuellen Bedürfnisse erfüllen. Denn trotz der angebotenen Modellvielfalt mit all ihren Individualisierungsmöglichkeiten gibt es hier in puncto Fahrzeugtechnik noch Luft nach oben.

Dabei könnten vernetzte Technologien schon bald wichtiger als die Motorleistung oder die Antriebsvariante sein. Schließlich wandelt sich das Auto gerade vom bloßen Fortbewegungsmittel zum digitalen Partner auf vier Rädern, der optimal mit seinem Besitzer interagiert. Und spätestens wenn das Auto die Musik nach seiner Stimmungslage auswählt und Restaurants entsprechend des Geschmacks empfiehlt, bekommt es wieder Charakter und wird zu dem, was es früher einmal war – zu einem Statussymbol. Dabei stellt sich nur die Frage, ob der deutsche Verbraucher ein derartiges Fahrzeug überhaupt kaufen würde. Und welchen Aufpreis er für diese Technologie zahlen würde – schließlich liegt der geschätzte Mehrpreis für diese Neuerungen zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Diese und weitere Fragen beleuchtet eine bundesweite Befragung von 1.000 Privatpersonen, die im Mai 2016 im Auftrag der LeaseTrend AG durchgeführt wurde. Dabei wurden Personen, die den Kauf eines Fahrzeugs planen oder vor kurzem ein Fahrzeug gekauft haben, befragt.